U14 M

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Nach fünfwöchiger Spielpause stand für die U14 der Fürstenwalder Giants das letzte Heimturnier der Hauptrunde auf dem Programm. Als Gäste konnten die Domstädter dabei den Tabellenersten aus Cottbus und den EBV 1971 Eisenhüttenstadt begrüßen. Von vornherein war allen klar, dass ein Sieg zur Teilnahme am Finalturnier ausreichend sein würde, mit zwei Siegen wären sogar die Tabellenführung und das Heimrecht für das Finale drin. Der angesetzte Strausberger Hauptschiedsrichter erschien leider nicht, daher musste Youssef Sarhan einspringen, um die Durchführung des Spieltages zu ermöglichen.

Gegen Eisenhüttenstadt kamen unsere U14er nur schwer in Fahrt. Nach den ersten zehn Minuten stand es 12:2, zwischen Minute drei und acht vermochte es keine Mannschaft, den Ball im Korb unterzubringen. Eine klare Pausenansprache von Trainer Christian Müller rüttelte die jungen Giants wach. Kluge Spielzüge und eine bessere Konzentration im Abschluss beruhigten die anwesenden Zuschauer, denn das zweite Viertel konnte mit 27:6 erfolgreich gestaltet werden. Mit der beruhigenden Halbzeitführung erhielten auch die jüngeren Spielerinnen und Spieler ihre Einsatzzeiten und so verwunderte es nicht, dass Eisenhüttenstadt die zweite Hälfte beinahe ausgeglichen abschließen konnte. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Am Ende war die Freude über den Sieg mit 68:38 in den Gesichtern der U14er abzulesen, dennoch kam kein Überschwang auf, schließlich lief es insgesamt noch nicht so richtig rund. Besonders von der Freiwurflinie gingen zu wenige Bälle in den Korb (38 Prozent), den Gästen gelangen sogar nur 17 Prozent Treffer. Bester Werfer für die Giants war Malik Merten mit 25 Punkten.

Im zweiten Spiel des Tages setzte sich der BBC Cottbus deutlich mit 89:36 gegen die Eisenhüttenstädter durch. Giants gegen Devils versprach für das letzte Spiel des Tages Spannung und mitreißenden Sport. Die Riege der Offiziellen wurde durch Kommissar Buchholz erweitert. Er hatte im gesamten Spiel keine einfache Aufgabe, ließ sich aber durch fortwährende Meinungsbekundungen beider Seiten nicht aus dem Konzept bringen. Eine frühe Spielunterbrechung nutzte er zur Ermahnung der Fürstenwalder Bank, auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Die Mann-Mann-Verteidigung war ihm hierbei ein besonderes Anliegen. Mit zunehmender Spieldauer verwunderte es schon, dass keine Ermahnung für die Devils-Bank folgte. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Gäste aus der Lausitz krankheitsbedingt auf ihren Topscorer Eneas Schöps verzichten mussten. Die Kulisse wuchs dank der zahlreichen Cottbusser Gäste nochmals an, die Stimmung war dementsprechend gut und beide Seiten wurden im Spitzenspiel für ihr Kommen mit sehenswertem Basketball auf gutem Niveau belohnt.

Es entspann sich ein sehenswertes Hin und Her, beide Teams zeigten gleich zu Beginn, dass sie auch von außen treffen können und wollen. Fürstenwalde kam dann besser ins Spiel und ein Acht-Punkte-Lauf ebnete den Weg für ein erfolgreiches erstes Viertel, da die Teufel von der Freiwurflinie keinen Erfolg hatten. Zur Viertelpause führten unsere Giants mit 21:7. Cottbus stellte sich nach der Pause besser auf die Spielzüge der Fürstenwalder ein und konnte das zweite Viertel annähernd ausgeglichen gestalten. Der Vorsprung von 39:21 zur Halbzeitsirene gab die Spielanteile richtig wieder, fiel aber leicht zu hoch aus. Im dritten Abschnitt ging es erneut munter hin und her, die Angriffe der Devils wussten die Giants gut und ruhig zu kontern, der 18 Punkte-Vorsprung konnte so ins letzte Viertel mitgenommen werden. In dieser Phase konnte Trainer Müller nur bedingt auf Dennis Jacob, der mit drei Fouls belastet war, zurückgreifen. Hier zeigten auch die jüngeren Spieler, wie Tim Pleßner, dass auf sie Verlass ist, wenn’s drauf ankommt. Sehenswerte und sichere Korberfolge, gute Reboundarbeit und konsequente Verteidigung waren die Grundpfeiler des Vorsprungs. Ein ums andere Mal ergingen eindeutige „Ansagen“ von Kapitän Arne Makowka an seine Mannschaftskameraden. Im Schlussviertel ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen und gestalteten dieses mit 19:11 zu ihren Gunsten. Am Ende hieß es 79:53 für die Giants. Erneut mit 25 Punkten bester Werfer war Malik Merten. Damit erobern die Giants die Tabellenspitze, die es in zwei Wochen bei einem Auswärtsturnier in Rathenow zu verteidigen gilt, um am 20. März vor heimischem Publikum das Finale spielen zu können.

Für die Giants spielten:

Rico Barrach, Jannik Benk (5 Punkte gegen Eisenhüttenstadt/ 14 Punkte gegen Cottbus, davon 2 Dreier), Rosalie Hoba, Dennis Jacob (10/7 davon 1 Dreier), Gregor Lojewski, Arne Makowka (17/23), Malik Merten   (25/ 25), Rami Mesto( 4/-), Ole Neetzel       (-/1), Paula Neumann, Tim Pleßner (2/ 9) und Philipp Ziener (5/-).
Marvin Pflug
Marvin Pflug
Steven Pflug
Steven Pflug
  • Zeit: Montag, 16:30 Uhr - 18:00 Uhr
    Ort: EWE-Halle, Frankfurter Straße
  • Zeit: Donnerstag, 17:00 Uhr - 18:30 Uhr
    Ort: Giants-Arena, Grünstrasse 9e